»FRANKEN$TEIN oder Alles muss man selber machen« Text, Inszenierung: Kim Salmon

frei nach Mary Shelley | Bachelorinszenierung Regie

Premiere

11.03.2026 | 19:30 Uhr | ADK

Tickets: karten@adk-bw.de

Eintritt: 10 ermäßigt 5 € | Einlass 30 Minuten vor Beginn

Ort: Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Akademiehof 1, 71638 Ludwigsburg

Mit Integrierter Audiodeskription

 

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Viktor ist Anfang zwanzig, Medizintechnik-Student, und Nachtwächter bei Bavaria Cryonics. Menschen lassen sich hier nach ihrem Tod bei angenehmen -193 Grad konservieren, in der Hoffnung, in einer entfernten Zukunft wieder aufzuwachen, in der alles heilbar ist. Während Viktor durch die stillen Eiskammern streift, schickt er einsame Sprachnachrichten an seinen Freund Henry und bewacht drei Körper: einen Tech-Investor, der den Tod für ein technisches Problem hält, eine Schauspielerin, die dem Altern entkommen will, und ein schwerkrankes Kind, dessen Eltern auf die Medizin der Zukunft setzen.

Aus Langeweile, Einsamkeit und wissenschaftlicher Neugier überschreitet Viktor eine Grenze: Mit Heißklebepistole und Größenwahn erschafft er aus den drei ein neues Wesen. Doch das Resultat ist kein Neuanfang, sondern eine Collage aus Erinnerungen, Körperteilen und widersprüchlichen Identitäten – ein Monster in der Identitätskrise. Eine zeitgenössische Überschreibung des Frankenstein-Stoffs von Kim Salmon: über Kapital, Körper und Identität.

 

Es spielen
Sky Hofmann (they/them),
Albrecht Klingner (er/ihm),
Maya Sultanova (sie/they)

Audiodeskription
Sascha Paul Klaus (dey/demm)

Text & Regie
Kim Salmon (sie/ihr)

Dramaturgie
Lilly Rößler (sie/ihr),
Mirjam Strahl (sie/ihr)

Bühne & Licht
Roman Berleth (er/ihm)

Kostüm
Valeska Kopijka (sie/ihr)

Kostümassistenz
Rosa Laetitia Djuga (sie/ihr)

Maske
Monie Kälberer (sie/ihr)

Sound
Max Reichert (er/ihm)

Einsprecher
Petra Weimer (sie/ihr)

Kim Salmon | Regie

Kim Salmon (*1999) studierte Linguistik, bevor sie ein Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg antrat. In ihrer Schreib- und Inszenierungspraxis sucht sie die Schnittstellen zwischen Alltag und Absurdität, Humor und Horror, und stellt besonders gern Außenseiter*innenfiguren in den Mittelpunkt. Als autistischer Künstlerin ist ihr die Förderung behinderter Perspektiven auf und abseits der Bühne wichtig. Mit »FRANKEN$TEIN«  schließt Kim Salmon ihr Studium an der ADK ab.